Constantin Pacea

Constantin Pacea (geb. 1957 in Bukarest/Rumänien) lebt und arbeitet in Rumänien, Frankreich und Spanien (Altea). Er studierte Malerei am Institut für Kunst “Nicolae Grigorescu” in Bukarest und setzte sich schon früh mit den Werken alter Meister wie El Greco, Degas, Velasquez, Tizian oder Giotto und mit der griechischen und römischen Skulptur auseinander. Als Sohn des bekannten Malers Ion Pacea geboren, zieht es Constantin schon früh ins Atelier seines Vaters; auch dessen rumänische Künstlerfreunde beeindrucken und beeinflussen den jungen Maler. Henri Catargi, Alin Gheorghiu, Horia Bernea, Marin Gherasim, Sorin Dumitrescu oder Horia Damian werden zu seinen großen Vorbildern. Ihr Schaffen, ihre Erfolge, ihr künstlerischer Ausdruck aber auch ihre Freundschaft formen den jungen Constantin Pacea in gleichem Maße wie sein Vater.

Nach dem Studium an der Kunstakademie Bukarest findet in seiner Heimatstadt die erste, große Einzelausstellung statt. Ein Stipendium in Schweden und Galerie-Einladungen aus Deutschland, Belgien, Spanien, Holland, Frankreich und den USA folgen. Seinen Lebensmittelpunkt verlegt Constantin Pacea Mitte der 1980er Jahre nach Paris und Altea, eine Küstenstadt in der Provinz Alicante in Spanien, welche zum künstlerischen Schaffensort. Hier entstehen die großen Zyklen “Patio de Sevilla” und “La Isleta”.

Fragile, weibliche Akte, sensible Portraits aber auch farbintensive Stillleben und Landschaften belegen die enorme künstlerische Kraft von Constantin Paceas Werk. Alles, was er sieht und was ihn innerlich berührt, transformiert er zu einem expressiven Schauspiel der Farben und Formen auf Leinwand oder Papier.

Seine Portraits sind sensible Psychogramme ganz ohne Sentimentalitäten. Sie sind Ausdruck der oft innigen Beziehung zwischen Künstler und Porträtiertem. Der lebendige Kolorismus, die expressive Malweise und die gefühlvolle Charakterisierung der Dargestellten geben seinen Portraits einen besonderen Rang in seinem Schaffen.

Der Schaffensakt Constantin Paceas ist einem gereiften Prozess unterzogen. Seine Malerei befindet sich jedoch in einem ständigen transitorischen Zustand zwischen Ikonografie und Abstraktion. Seine Themen entspringen oft dem Zufälligen, dem Unerwarteten. Sie reflektieren die eigene künstlerische Disposition im Speziellen und die Kunst im Allgemeinen. Und sie ziehen den Betrachter in ein formvollendetes, lichtdurchflutetes, atmosphärisches Universum der seelischen Zeitlaufzeugen. Ana-Maria Altmann

 

BIOGRAFIE

1957 geboren in Bukarest, Rumänien

EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl):

2014 “Constantin Pacea: Eine Retrospektive”, Ausstellung über seine gesamte Karriere, Nationales Museum des rumänischen Bauern, Bukarest, Rumänien
2014 “Constantin Pacea: La Isleta”, Five Plus Art Gallery, Wien , Österreich
2006 Die Schlotten Stiftung, Altea, Spanien
1998 Eberhard Schlotter Stiftung, Altea, Spanien
1994 “one man show”, The Ionel Petrov Gallery , Internationale Kunstmesse von Gant, Belgien
1989 “Magician of My Land”, Caroline Core Gallery, Paris, Frankreich
1986 Kreative Periode (1980-1986), Gallery 44 , Kaarst-Düsseldorf, Deutschland
1984 Rafael Gallery, Frankfurt, Deutschland
1984 Rautenberg Gallery of Aix-la-Chapelle, Frankreich

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl):

2012 “Interior Gardens”, Maket Gallery, Paris
2008  “Agents”, The Nordenhake Gallery, Stockholm, Sschweden
1993 Madrid’s Riol Gallery, Madrid, Spanien
1992 Ausstellung neben Bildhauer Jan van Depol an der Gijzenrooi Gallery of Geldrop, Niederlande
1991 Salon des Arts Graphiques of the Grand-Palais, Paris, Frankreich
1988 “Signs, Schemes, Images”, Acropolis Gallery , Nizza, Frankreich
1989 “Book Delirium”, im Kulturzentrum oder Boulogne-Billancourt
1986 International Contemporary Art Fair of Chicago, USA
1983 4. Barcelone Malwettbewerb, Spanien
1981  “Lis81” ,  Lisbon’s National Art Gallery, Lissabon
1981 “Arteder 82”, Museum of Modern Art, Bilbao, Spanien
1981 Cantonal Museum of Fine Arts, Lausanne, Sschweiz

 


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