04.Februar 2014 bis 01.April 2015 – BABEL

    04.Februar 2014 bis 01.April 2015 – BABEL


    KÜNSTLER: Traian Boldea

    VERNISSAGE: Mittwoch 04. Februar 2014, 19:00
    FINISSAGE: Mittwoch 01. April 2015, 19:00

     

     
    Traian BOLDEA Babel Tower Step 5 2014 Feder und Acryl auf Papier auf Holz 3 x 34cm x 200cm

    Traian BOLDEA
    Babel Tower Step 5
    2014
    Feder und Acryl auf Papier auf Holz
    3 x 34cm x 200cm

    Traian BOLDEA GOGI 2014 Acryl auf Leinwand 3 x 34cm x 200cm

    Traian BOLDEA
    GOGI
    2014
    Acryl auf Leinwand
    3 x 34cm x 200cm

    Die Projektreihe „Crossroads / Kreuzungen“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Dan Staiculescu konzipiert, und präsentiert zwei Mal im Jahr die spannendsten Persönlichkeiten und die interessantesten Geschehnisse der aktuellen Kunstszene Rumäniens.Die Ausstellungen werden von Filmen, Interviews, Diskussionsrunden sowie Vorträgen begleitet, die eine Kontextualisierung durch mehrere Perspektiven anstreben. Es ist eine Einladung zum Dialog mit dem Publikum, der österreichischen Kunstszene, JournalistInnen und SammlerInnen.

    Im Rahmen des ersten Teils dieser Reihe präsentiert Traian Boldea seine neuesten Werke im Rahmen der Ausstellung Babel, die die aktuelle Etappe seines Schaffens repräsentieren. Er ist einer der „Kernkünstler“ der einzigartigen Bukarester Kunstinitiative „LABORNA“ (dt. Meilenstein), die sich als „Kunsttagebuch“ versteht. Durch fixe „BORNE“ (Meilensteine) wird periodisch der jeweilige Fortschritt der Künstler Traian Boldea und Ciprian Paleologu, aber auch der des Sammlers und Co-Initiators Daniel Stefanica dem Publikum zugänglich gemacht.

    Weiters wird ein Film von Dan Staiculescu über Traian Boldea, LABORNA und die Sammlung Daniel Stefanica präsentiert.

     

    Traian Boldea zu Babel:

    Seit 2010 setze ich mich mit der individuellen Identität im Verhältnis zur kollektiven auseinander.

    „Agorafobia“ ist der Titel einer Reihe von Projekten, an denen ich noch arbeite. Die treibende Kraft für den Aufbau der Bilder rührt aus dem Gefühl des Verlustes, das im Moment des Eintauchens in die Menge entsteht. Das Gefühl intensiviert sich, wenn jeder in der Menge dem anderen gleicht, weswegen die Protagonisten meiner Kompositionen Varianten ein und desselben Individuums sind. Der Wille und das kollektive Handeln ergeben sich aus der Wiederholbarkeit der Versionen und Attitüden. Deren Variationen werden im Verhältnis zur Menge kaum wahrnehmbar.

    Die Themen dieser Projekte sind in der westlichen Kultur sehr bekannt. So liegt der Fokus weniger auf einer bestimmten Geschichte oder einem Geschehnis, als vielmehr auf der Definition der individuellen Identität im Verhältnis zur kollektiven Identität.

    Selbstverständlich müssen die Themen eine Vielzahl an Darstellern beinhalten, wie die Apokalypse, Sodom und Gomorra, Die Flucht aus Ägypten oder der Turmbau zu Babel.

    Parallel dazu fokussieren sich die technischen Versuche auf die ineinander fließende und schwer definierbare Grenze zwischen Zeichnung und Malerei. Man kann die Evolution dieses Tastens chronologisch von Werk zu Werk verfolgen; von Lösungen, bei denen ich nur Feder und Schwarz einsetze und versuche, farbige Flächen zu integrieren, bis zu einer Linienzeichnung, die ich in einem Farbfleck verschmelzen lasse.

     

     

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