Visit Us On FacebookVisit Us On YoutubeVisit Us On Instagram
    16. Februar bis 28. Februar 2018 – HERE I AM

    16. Februar bis 28. Februar 2018 – HERE I AM

    Künstlerin: Leyla Mahat

    VERNISSAGE: Donnerstag 15. Februar 2018, 18:30
    In Anwesenheit der Künstlerin.
    DAUER DER AUSSTELLUNG: 16-28. Februar 2018

    Je älter ich werde, desto näher komme ich mir. Die unnötigen Hüllen werden abgeworfen. Die Meinungen anderer sind nicht mehr so wichtig. Meine Essenz …versteckt sich immer noch irgendwo in mir, aber nicht mehr verhüllt von sozialen Normen, auferlegten Standards, künstlichen Schönheitsidealen und aktuellen Trends. Was früher wichtig war, ist es jtzt wieder. Die Bedeutsamkeit des lächels eines geliebten Menschen. Die Fähigkeit innezuhalten, wenn du nicht reden willst. Den Mut, zu sprechen, wenn jemandes Verhalten dich aufregt. Die Möglichkeit zu gehen, wenn du das Bedürftnis hast alleine zu sein. Wir waren alle am Anfang so. In unserer Kindheit.

    Wir sind verblüfft über die Aufmerksamkeit, die wir Informationen schenken, die wir in Wirklichkeit nicht brauchen ? Gruppenzwang und der Hunger nach Komsumgütern lassen uns absurde Dinger tun. Sie zwingen uns zu urteilen. Zu beweten. Nach außen ein anderer Mensch zu sein. Unser Selbst zu vergessen. Zu versuchen, wie andere zu sein. Und plötzlich kommt Traurigkeit auf. Wie ein Atemzug aus der Tiefe. Die Erde kämpft mit Schmerz und Leid. Wir überhitzen sie. Wir zerstören sie. Aber wir wollen mehr. Und mehr. Extravaganter als das was die anderen haben. Eine Menge davon. Wir wollen, das, was wir eigentlich nicht brauchen. Für was? Umso zu sein wie alle anderen? Was gibt es dir? Das Vertrauen, das richtige zu haben. Was ist wichtig. Was alle anderen tun und besitzten. Wir drehen uns im Kreis, wie Hamster in ihren Hamsterrädern. Du hast keine Zeit mehr nachzudenken, ob jemand irgendwo auf die wartet. Deine Stimme gerne hören würde. Dir durch dein widerspenstiges  Haat mit seiner Hand fahren will . Ein Blick in deine einsamen Augen, eine zehrende Müdigkeit ist zu erkennen von all dem Irsinn. Die Klügeren sind diejenigen, die sich diesen Erwartungen entziehen. Kinder und ältere Menschen. Diejenigen, die sich nicht beschwert haben lassen durch diese Lasten oder ihnen schon entsagt haben. Was uns übrig bleibt ist einatmen. Wir atmen Schwermut und Bitterkeit ein, wie Lieben. Leyla Mahat